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Achtsamkeit und Meditation

Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet weitaus mehr als Aufmerksamkeit – im Sinne von „achtsam„ oder „unachtsam“ sein.
Achtsam sein bedeutet innehalten und beobachten, was im Inneren passiert, ohne etwas anzustreben und ohne zu urteilen. Es bedeutet auch, Gedanken, Emotionen und körperliche Empfindungen wahrzunehmen, ohne sie verändern zu wollen.

Meditation

Meditation dient zur Einübung und Entwicklung von Achtsamkeit.
Meditation ist eine Technik, die es uns ermöglicht, unseren Körper und unseren Geist zu entspannen und unseren Geist von Gedankenkreisen zu befreien.
Meditation gibt uns auf einfache Art und Weise die Möglichkeit, unseren Geist zur Ruhe kommen zu lassen und eine höhere Achtsamkeit zu den Geschehnissen des Alltags und zu uns selbst zu erlangen.

Es gibt viele verschiedene Meditationstechnicken. Ein wesentliches Merkmal aller Techniken ist die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment. Dazu kann  man den Geist auf einen bestimmten Inhalt (Objekt, Atmung, Gedanken, Leere, Mantra, etc.) lenken, um einen Zustand von tiefer Entspannung und  Klarheit des Geistes zu erreichen.

„Meditation bedeutet, sich hinzusetzen und die Aufmedksamkeit auf das zu richten, was (gerade) ist. Es bedeutet, den Geist „auszuruhen“, indem man achtsam bleibt. Das kann man tun, indem man seinen Geist auf den Atem konzentriert oder einfach in der Gegenwart bleibt. Aber der erste Schritt ist, sich hinzusetzen.“

Achtsamkeit zur Stressbewältigung

Achtsamkeit als ein Programm zur Stressbewältigung, wurde Jon Kabat-Zinn entwickelt. In einem vorgegebenen Programm erlernt man durch gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment präsent zu sein, in einer nicht urteilenden Haltung.
Gemeint ist die Fähigkeit, in jedem Moment präsent zu sein, ohne etwas ändern zu wollen.
Mit präsent sein ist gemeint, dass man einen  „spürenden Kontakt“ zu sich selbst hat und keinen „denkenden Kontakt“, wie der der Interpretation über die eigenen Gedanken, Emotionen und den Körper.

Durch regelmässig durchgeführte Achtsamkeitsübungen wird das Wohlbefinden und ein bewussterer Umgang mit Stress im Alltag gefördert. Darüber hinaus trägt Achtsamkeit zu mehr Lebensqualität und zur persönlichen Entwicklung bei.

Kernelemente  von Achtsamkeitsübungen

  • Meditation im Sitzen und Gehen
  • Achtsame Körperwahrnehmung
  • Achtsame, meditative Körperbewegung
  • Achtsamkeitsübungen für den Alltag

 

Angebote:
Achtsamkeit – Meditation – Stressbewältigung

Unterschiedliche Meditationstechniken werden durch geführte Meditationen vorgestellt. Dabei werden die Techniken im Sitzen, Liegen und im Stehen bzw. Gehen dirchgefürht.

Atemmeditation

Die Atemmeditation ist die Basis aller Meditationsformen, Dabei geht es vordergründig nicht darum, den Atem zu beeinflussen. Es geht vielmehr darum, sich seinen eigenen Atem wieder bewusst zu machen. Dazu soll der Atem während der Meditation lediglich beobachtet und nicht kontrolliert werden. Ganz von selbst entwickelt sich dabei eine entspannte tiefe Bauchatmung.

Sitzmeditation: 

– daoistische Meditation (das Sitzen in Vergessenheit – Meditation in Ruhe)
– Benson Meditation
– Achtsamkeitsmeditation 

Meditation im Liegen:

– Achtsamkeitsmeditation
– Body Scan

Meditation im Stehen bzw. Gehen:

– achtsames Gehen (Achtsamkeitsübung)
– achtsames Stehen und Gehen aus dem Qigong
– meditative Qigong Bewegungen (Schulung von Körper, Geist und Atmung als Basis aller Qigong Übungen)

 

Kursangebot

Datum

Titel

Farbe

heute

September

16sep18:00Aufatmen im Alltag - durch Stressbewältigung zur Ruhe kommen

„Du hast eine Verabredung mit dem Leben.
Diese findet im gegenwärtigen Augenblick statt.“

Thich Nhat Hanh